Wir nehmen wieder Schülergruppen im Klassenverband (Kohorten) auf und halten dabei die allgemeinen Hygieneregeln der Universität ein. Lehrkräfte wenden sich gerne an unsere Kurskoordination, Telefon 0551 39 28844.

Membranpotenzial
Kurs für Schülergruppen

Wie entsteht das Membranpotenzial? Wie kann man es messen? Lässt sich das Membranpotenzial experimentell verändern? Diese Fragen werden an einem Zellmodell und an lebenden Zellen untersucht.

Membranpotenzial buchen

Jahrgangsstufe
11 bis 13
Dauer
1 Tag
Maximale Teilnehmerzahl
20

Experimente

  • Experimente mit künstlichen Membranen
  • Intrazelluläre Messung des Membranpotenzials an Xenopus-Oozyten
  • Ionentauschexperimente an Xenopus-Oozyten

In lebenden Zellen lässt sich mittels Mikroelektroden ein elektrisches Potenzial, das sogenannte (Membran-) Ruhepotenzial ableiten. Das Ruhepotenzial ist die Grundlage für verschiedene Transportprozesse und die Informationsverarbeitung in Nervenzellen. Es entsteht durch die Ungleichverteilung von Ladungen (Ionen) zwischen intrazellulärem und extrazellulärem Raum aufgrund der Semipermeabilität der Membran. Durch Messungen des Gleichgewichtpotenzials für verschiedene Kaliumkonzentrationen an einer künstlichen Membran und durch intrazelluläre Ableitung des Membranpotenzials von Xenopus-Oozyten wird die Abhängigkeit des Membranpotenzials von der Ionenkonzentration untersucht. Die Versuchsergebnisse werden mit Hilfe der Nernst-Gleichung analysiert und die Ergebnisse interpretiert.

Unterrichtsbezug

Membranpotenzial; Aktionspotenzial; Ionenkanäle; Gleichgewichtspotenzial