Forscherferien

Technik hilft, Vorgänge in der Natur zu verstehen. Umgekehrt ist die Natur Vorbild für zahlreiche technische Entwicklungen.

16 Kinder und Jugendliche im Alter von 11–14 Jahren verbrachten ihre Osterferien im XLAB und bei seinen Partnern mit spannenden Einblicken in Biologie und Technik. Ein Zellmodell war das erste Projekt, das die Teilnehmenden fertigten, indem sie mit Konstruktionssoftware Zellorganellen entwarfen, die mit dem 3D-Drucker gedruckt wurden. Ein Tag an der HAWK bot ihnen die Möglichkeit, das Innenleben für das Zellmodell aus Batterie und LEDs selbst zu löten. Die Kinder und Jugendlichen erfuhren etwas über aktuelle Forschungsprojekte wie RoboForest, in dem robotische Ansätze zur Wiederaufforstung entwickelt werden. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Programmierung eines Microcontrollers. Die Teilnehmenden bauten damit einen „Pflanzen-Wächter“, der relevante Umweltbedingungen überwacht. Ergänzend dazu besichtigten sie das moderne Forschungsgewächshaus der Universität Göttingen und erhielten Einblick in agrarwissenschaftliche Forschungsprojekte. Am letzten Tag verbanden die Teilnehmenden Robotik und Künstliche Intelligenz: Sie setzten sich mit den Grundlagen von KI auseinander, trainierten einfache Bildklassifikationsmodelle und experimentierten mit KI-generierter Kunst.

Das XLAB dankt Professor Stefan Scholten, Leiter der Abteilung Nutzpflanzengenetik an der Universität Göttingen und wissenschaftlicher Leiter des Gewächshauses, sowie Professor Thomas Linkugel, Projektverantwortlicher RoboForest, für die spannenden Führungen.

Die Zukunftsregion Südniedersachsen mit Kofinanzierung der Europäischen Union förderte diesen vertieften Einblick in verschiedene Technikfelder im Rahmen der Forscherferien.