Lehrerfortbildung Redoxflussbatterie am 14.06.2019

Dozentin: Dr. Birgit Drabent

Die Nutzung erneuerbarer Energien erfordert effiziente Methoden zur Energiespeicherung. Mobile Energiespeicher, in Form von Batterien und Akkus, sind aus dem Alltag und auch aus dem Chemie-Unterricht bekannt. Aber wie kann man größere Energiemengen effektiv speichern? Vielversprechend für diese Anwendung sind sogenannte Redoxflussbatterien. Sie sind im Vergleich mit anderen Energiespeichern kostengünstig und zeigen hohe Lade- und Entladeraten. Daher sind sie gut als stationäre Netzspeicher geeignet und deshalb Gegenstand modernerer Forschung. Der weltgrößte Akkumulator dieses Typs entsteht derzeit in Niedersachsen in einem Salzstock. 

Im Rahmen der Lehrerfortbildung werden verschiedene Modellexperimente zum Thema Redoxflussbatterie vorgestellt. Ausgehend vom Zinkiod-Akkumulator wird zunächst ein Experiment mit einer membranfreien Hybrid-Redoxflussbatterie durchgeführt. Anschließend wird diese Batterie zu einer „echten“ metallbasierten Redoxflussbatterie weiterentwickelt. In einem einfachen Aufbau aus Tontopf und Becherglas werden die Metallsalz-Lösungen schrittweise durch organische Redox-Partner ersetzt. Zusätzlich wird der Einsatz von Sauerstoff als Oxidationsmittel getestet. So kann gezeigt werden, dass eine Flussbatterie auch mit ungiftigen Stoffen betrieben werden kann. 

Abschließend wird eine „low cost“ Redoxflussbatterie aus TicTac-Dosen selbst gebaut. 

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