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E-Mail: annika.sdunek (at) xlab-goettingen.de
oder
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E-Mail: m.ferber (at) xlab-goettingen.de


Georg-August-Universität Göttingen
XLAB-Göttinger Experimentallabor für junge Leute
Justus-von-Liebig-Weg 8
37077 Göttingen
GERMANY
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Pressemitteilungen 2019

Pressemitteilung vom 24.08.2019

Drei Wochen internationales Flair im XLAB

Mit dem abschließenden Symposium am 24.08.2019 im Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie Göttingen gingen für die Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Internationalen Science Camps (ISC) aus zehn verschiedenen Nationen, wie Australien, Südkorea, Spanien oder Israel, drei spannende und abwechslungsreiche Woche im XLAB und rund um Göttingen zu Ende. Am letzten Tag des ISC präsentierten die 16- bis 18-Jährigen ihre durch eigene Experimente erworbenen Beobachtungen und Ergebnisse.

Beim Symposium referierten die Schülerinnen und Schüler in der Kurssprache Englisch über ihre selbst durchgeführten Experimente aus den Bereichen Süßwasser- und Pflanzenökologie, Immunologie, molekulare Biologie, anorganische und analytische Chemie, Astro- und Laserphysik, Neurophysiologie, erneuerbare Energien und ionisierende Strahlung. In der Laserphysik konnten die Teilnehmenden erstmals eine optische Pinzette nutzen, für deren Anwendung in biologischen Systemen 2018 der Nobelpreis verliehen wurde. Mona Maaß, Mitarbeiterin des Sonderforschungsbereichs 1073 der Universität Göttingen, freute sich „hochmotivierten Schülerinnen und Schülern die Grundlagen der Energieforschung zu erklären und experimentell zugänglich zu machen“. Viele weitere Kooperationspartner haben ihre Türen für das ISC geöffnet, beispielsweise die universitären Institute für Material- und Astrophysik, Anorganische sowie Organische und Biomolekulare Chemie, das Labor für Radioisotope, die Abteilung Strahlentherapie und Radioonkologie in der Universitätsmedizin Göttingen und das Laser-Laboratorium Göttingen.

Die Teilnehmenden nutzten die mit vielen Bildern und Videos anschaulich gestalteten Präsentationen, um sich für eine „amazing and informative week“ (Eu Jin Jung, Südkorea) zu bedanken. In der guten Atmosphäre gelang der Spagat zwischen Wissensvermittlung und Spaß – Hannah Konings (Neuseeland) und Keira Joyce (Australien) rappten über das All und den Weltraum.

Das Symposium mit anschließendem Grillabend bildete den Abschluss des Camps. Prof. Thomas Waitz, Direktor des XLABs: „In den vergangenen Wochen des ISC haben die Campteilnehmer einen sehr guten Einblick in die Tätigkeiten sowie Denk- und Arbeitsweisen von Naturwissenschaftlern erhalten – alle streben ein naturwissenschaftliches Studium an.“ Joshua Baier (Deutschland) hat sich gefreut „mit Gleichgesinnten an naturwissenschaftlichen Fragestellungen zu arbeiten und herauszufinden, dass die aktuelle Studienplanung stimmt“. Auch Min Hak Song (Südkorea) hat ihr Ziel erreicht: „Ich konnte richtig wissenschaftlich arbeiten“. Frau Niemeyer als externer Gast, Lehrerin eines teilnehmenden ehemaligen Schülers, fand es toll, wie viel Zeit in den Kursen zum selbstständigen Experimentieren gegeben wird und ein „Eindruck vermittelt wird, wie es als Forscher im echten Leben ist“. 

Wichtig war es dem XLAB, neben dem Fördern der fachlichen und experimentellen Kompetenz auch die Region und Göttingen als attraktiven Studienstandort aufzuzeigen. Auf Ausflügen, beispielsweise in den Hochseilgarten im Solling oder zum Seeburger See, lernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Umgebung und Deutschland kennen – für Min Hak Song aus Südkorea unter anderem ein Grund für die Teilnahme am ISC. Jesko Petersen, Student aus Göttingen, hat die Schülerinnen und Schüler außerhalb der Kurse betreut und festgestellt, dass es dem ISC gelungen ist „durch das gemeinsame Interesse an Naturwissenschaften verschiedene Kulturen zusammenzubringen und neue Freundschaften entstehen zu lassen“.