Lehrerfortbildung Infektionsbiologie 11.-12. März 2021

Was sind die aktuellen Erkenntnisse zur Infektionsbiologie des Corona-Virus SARS-CoV-2? Worin bestehen die Herausforderungen der Impfstoffentwicklung? Welche Lösungsansätze für die Antibiotika-Krise gibt es? Diese Fragen werden anhand des aktuellen Forschungsstandes aufgearbeitet.

Die aktuelle SARS-CoV-2-Pandemie und die sich seit Jahren zuspitzende Antibiotika-Krise sind Schwerpunkte dieser Fortbildung. Das Methodenspektrum der SARS-CoV-2-Diagnostik beruht auf den Labortechniken quantitative PCR (qPCR), Neutralisationstest und Antigentest, die wir grundlegend erklären. Wir besprechen die immunbiologischen Grundlagen der Impfstoff-Forschung, wobei die Ergebnisse der klinischen Phasen herangezogen werden. Zum Thema Antibiotika und Resistenzen stellen wir eine alte, aber vielversprechende Methode vor, die Phagentherapie. Als Modell für die Isolierung – das „Fangen“ – von Phagen, die gegen humanpathogene Bakterien wirksam sind, isolieren Sie gegen Umweltbakterien gerichtete Phagen. Eigene Proben wie Erde, Kompost oder Teichwasser können mitgebracht werden. Ein Laborspiel zur Ausbreitung einer Infektion ist zur Durchführung in der Schule geeignet.

Die Fortbildung steht Lehrkräften, Journalist*innen und anderen Multiplikator*innen offen.

Inhaltliche Fragen an: Öffnet Fenster zum Versenden einer E-MailDr. Kristina Wiege ,  0551-3913620

Kursgebühr: 20 EUR für Lehrkräfte, 200 EUR für andere Multiplikator*innen

Ablauf:

1. Tag, 13:30-17:00 Uhr

  • Antibiogramm
  • Nachweis von Bakteriophagen, Plaque-Assay
  • Nachweis von Bakterien im Mund-Nasen-Schutz

2. Tag, 9:00-17:00 Uhr

  • qPCR
  • Nachstellen einer Infektionskette

Unterrichtsbezug
Mikrobiologie, Immunbiologie