Energie im Chemieunterricht – von den Aggregatzuständen zu Gibbs-Helmholtz nach dem Konzept „Chemie fürs Leben“ am 13.06.2019

Dozent: Dr. Alfred Flint

Der Energiebegriff ist bei den Schülerinnen und Schülern geprägt von Fehlvorstellungen im Zusammenhang mit Alltagserfahrungen, Alltagssprache, Werbung sowie mehr oder weniger rudimentären Kenntnissen aus dem Physikunterricht. Im Vortrag soll gezeigt werden, an welchen Stellen im Chemieunterricht nach dem Konzept „Chemie fürs Leben“ der Energiebegriff thematisiert und möglichst Fehlvorstellungen aufgegriffen und abgebaut werden können. Dazu zählen beispielsweise in der Sekundarstufe I der Blick auf unterschiedliche Energieformen und Energieumwandlungen, die Aggregatzustandsänderungen und die chemische Reaktion sowie Darstellungen durch Energiediagramme. In der Sekundarstufe II werden dann alltagsrelevante Fragestellungen zum Ausgangspunkt auch quantitativer Betrachtungen, die letztlich zu einer leicht nachvollziehbaren qualitativen Ableitung der Gibbs-Helmholtz-Gleichung führen.

Zu allen Aspekten werden einfach durchzuführende Experimente gezeigt, mit denen man die unterschiedlichen Aspekte möglichst eindrucksvoll und mit guten Ergebnissen veranschaulichen kann.

 

Im anschließenden Praktikum haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit, eine ganze Reihe von neuen Versuchen zu dieser Thematik selbst auszuprobieren.

Leitet den Download einFlyer zum Herunterladen

Öffnet internen Link im gleichen FensterZur Anmeldung (ausgebucht/Warteliste)