Verhaltensbeobachtungen und elektrophysiologische Messungen an schwach-elektrischen Fischen

Elektrische Signale (wie zum Beispiel Aktionspotentiale) werden nicht nur im Nervensystem benutzt. Dieser Kurs zeigt, dass die gleichen – vorher noch einmal theoretisch erarbeitenden Funktionsmechanismen – eine andere, sehr anschauliche Anwendung finden: Schwach elektrische Fische wie der afrikanische Elefantenrüsselfisch (Gnathonemus petersii) senden Spannungs-Impulse ins Wasser aus mit deren Hilfe sie sich orientieren. Diese Signale sind leicht extrazellulär zu messen. Darüber hinaus soll der Zusammenhang zwischen den verschiedenen zeitlichen Entladungsmustern und bestimmten typischen Verhaltensweisen des Fisches untersucht werden.

Durch die Experimente soll einerseits ein Verständnis für das Zustandekommen bioelektrischer Signale erlangt und andererseits die Handhabung verschiedener Messinstrumente sowie die Planung und Durchführung verhaltensphysiologischer Experimente eingeübt werden. Die Ergebnisse werden abschließend gemeinsam diskutiert.

Dauer: 1 Tag
Max. Teilnehmerzahl: 21

GRUNDKENNTNISSE IN NEUROPHYSIOLOGIE SIND EMPFEHLENSWERT!