Camp "Grüne Gentechnik" 21.-23.07.2020

Die Gentechnologie ist, neben der klassischen Züchtung, eine moderne Alternative, von der die Landwirtschaft bei der Produktion hochwertiger Nutzpflanzen profitieren kann. Was versteht man aber unter "Grüne Gentechnik"? Was sind "Transgene Pflanzen"? Wie werden Produkte wie "Bt-Mais" erzeugt? Was sind ihre Vor- und Nachteile?

An 3 Tagen werden diese Fragestellungen beleuchtet. Dabei erlernen Teilnehmende Verfahren zur DNA-Analyse und Methoden zur Erzeugung und zum Nachweis von transgenen Pflanzen.

Schwerpunkte und Experimente:

Genkanone: Viele der weltweit angebauten transgenen Pflanzen werden mittels der Genkanone erzeugt. Diese Transformationsmethode wird angewandt, um DNA-Munition direkt in Zwiebelzellen zu schießen.

Protoplasten: Die Protoplastenfusion wird in der Züchtung genutzt, um Eigenschaften verschiedener Sorten zu kombinieren. Hier werden Protoplasten aus verschiedenen Blütenblättern isoliert und fusioniert.

PCR: Die Polymerase-Kettenreaktion (PCR) ist eine der wichtigsten Analysemethoden der modernen Molekularbiologie. Diese wird eingesetzt, um gentechnische Veränderungen in Futtermitteln nachzuweisen.

Kursgebühr: 50 Euro

Maximale Teilnehmerzahl: 6

Inhaltliche Fragen:

Dr. Maram Bader

Tel. 0551 / 39-14394

E-Mail: maram.bader@xlab-goettingen.de