Chemie-Camp - Klassischer anorganischer Trennungsgang, 29.03.-01.04.2016 (Bewerbungsverfahren abgeschlossen)

Die Chemie steht traditionell zwischen den zwei Polen "Synthese" (Herstellung) und "Analyse" (Nachweis). Im Camp liegt der Schwerpunkt auf der Analyse. In eigenen Experimenten lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, systematisch nach anorganischen Inhaltsstoffen einer Probe zu suchen und diese nachzuweisen. In wissenschaftlichen Vorträgen und Informationsveranstaltungen zusammen mit der Universität Göttingen wird außerdem ein Einblick in die aktuelle Forschung vermittelt - dies kann später bei der Wahl des Studienfaches helfen.

Vorwissen in anorganischer Chemie (Schulwissen) ist für die Teilnahme hilfreich!

Weitere Informationen:
Die Schüler sind zusammen in einem nahe gelegenen Hotel in Mehrbettzimmern untergebracht. Das Mittagessen wird in der Mensa der Universität eingenommen. In Verbindung mit einem Rahmenprogramm sind täglich gemeinsame Abendessen geplant. Die Gruppe wird durch einen Tutor begleitet. Die Teilnehmerzahl ist auf 10 begrenzt und die Bewerber/-innen müssen mindestens 16 Jahre alt sein.

Ein Eigenbeitrag von 80 Euro sowie das Mittagessen in der Mensa und die An- und Abreise sind selbst zu zahlen.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem  Leitet den Download einFlyer oder wenden Sie sich an:


Öffnet Fenster zum Versenden einer E-MailDr. Barbara Ritter (fachliche Fragen)
Tel.: 0551 39 13612
Email: b.ritter [at] xlab-goettingen.de

oder 

Öffnet Fenster zum Versenden einer E-MailMelanie Gatzsch (Anmeldung)
Tel.: 0551 39 12872
Email: Melanie.Gatzsch [at] xlab-goettingen.de


Beschreibung der Kursinhalte

Nachweis von Elementen und Vorversuche

Einige Elemente und einige Metallionen (Alkali- und Erdalkali-Ionen) können anhand ihrer Flammenfärbung bzw. mit spektroskopischen Methoden nachgewiesen werden. Diese Methoden gehören zu den klassischen „Vorversuchen“, da sie auch andere Inhaltsstoffe der Probe wenig beeinflussen bzw. von ihnen beeinflusst werden. Bei der systematischen Analyse einer unbekannten chemischen Probe stehen diese Untersuchungsmethoden deshalb immer am Anfang.

Anorganischer Trennungsgang

Nach den Vorproben müssen die Substanzen gelöst und ihre Inhaltsstoffe schrittweise voneinander getrennt und dann nachgewiesen werden. Ihre physikalischen und chemischen Eigenschaften (Löslichkeitsprodukt in Abhängigkeit von Temperatur, pH-Wert und Gegen-Ion) sind Grundlage der prinzipiellen Methoden des klassischen anorganischen Trennungsganges.

Spezifische und Quantitative Nachweise

Anhand ihrer individuellen Eigenschaften können Ionen qualitativ und quantitativ nachgewiesen werden. Sie bilden unter unterschiedlichen Bedingungen Kristalle und Farbstoffe, fluoreszieren oder führen spezifische Nachweisreaktionen durch. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen eine Vielzahl dieser Reaktionen kennen. In Kooperation mit der Universität Göttingen kommen auch hochapparative Nachweisverfahren zum Einsatz.